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Einkaufsführer Blutdruckmessgerät

Januar 2020


Da digitale Technologien mittlerweile erschwinglich sind, können Sie nun die gleichen, hochpräzisen Blutdruckmessgeräte nutzen, die von Ärzten verwendet werden.

Tatsächlich sind Ihre eigenen Ergebnisse dabei möglicherweise verlässlicher als die Messungen bei medizinischen Fachpersonen, da Sie zu Hause wiederholt Messungen über einen längeren Zeitraum vornehmen können.

Forschungsergebnisse legen sogar nahe, dass Patienten, die ihren Blutdruck selbst überwachen, ihren Bluthochdruck eher unter Kontrolle bekommen.  Ihr Arzt kann zudem so Ihre Medikation anhand der von Ihnen bereitgestellten Daten anpassen, damit diese stets Ihren aktuellen Anforderungen entspricht.

Blutdruckmessgeräte haben auch eine motivierende Wirkung: Da eine Hypertonie häufig symptomfrei verläuft, sind Sie sich Ihres Blutdrucks nicht bewusst, bis Sie die Zahlen in regelmässigen Abständen auf einem Bildschirm sehen. Ebenso wie Blutzuckermessgeräte für Diabetiker sind auch Blutdruckmessgeräte ein gutes Beispiel dafür, wie digitale Technologien unsere Lebensqualität verbessern.

Wer profitiert von einem Blutdruckmessgerät?

Ein Blutdruckmessgerät ist dann eine sinnvolle Investition, wenn eines oder mehrere der folgenden Kriterien auf Sie zutreffen:

• Ihr Blutdruck muss genauer überwacht werden, als dies bei gelegentlichen Arztbesuchen möglich ist.
• Sie sind schwanger.
• Ihre Messergebnisse beim Arzt waren sehr hoch, allerdings muss bestätigt werden, dass Sie tatsächlich an Bluthochdruck leiden. Dies kann dann der Fall sein, wenn Sie an Weisskittel-Hypertonie leiden – in anderen Worten: Ihr Blutdruck steigt, sobald Sie sich in einer klinischen Umgebung wiederfinden.
• Sie haben mit der Einnahme von Blutdruckmedikamenten begonnen und müssen prüfen, ob diese etwas bewirken.

Auch wenn Ihr Blutdruck im Normalbereich liegt, kann es nicht schaden, ab und zu eine Messung vorzunehmen. Spätestens ab dem 50. Altersjahr wird empfohlen, den Blutdruck regelmässig zu messen.

Typen von Blutdruckmessgeräten

Es gibt zwei Haupttypen von Blutdruck-Selbstmessgeräten: mit Armmanschette und mit Handgelenkmanschette. Bei anderen wird der Blutdruck über einen Finger gemessen, diese sind allerdings weniger verlässlich.

Beide Varianten sind automatisch, die Manschette wird automatisch mit Luft gefüllt und das Messgerät zeigt einen Wert an. Stellen Sie sicher, dass die Manschette für Sie geeignet ist. Die meisten Geräte werden mit einer mittelgrossen Manschette geliefert und es besteht die Möglichkeit, dass Sie eine grössere oder kleinere Manschette bestellen müssen.

Die verschiedenen Geräte weisen auch unterschiedliche Funktionen auf: Einige teilen Ihnen mit, in welche Risikogruppe Sie fallen, bei manchen wird ein Durchschnitt berechnet oder Sie können Daten auf ein anderes Gerät herunterladen oder die Daten mehrerer Benutzer speichern.

Recherchieren Sie sich online oder besser, lassen Sie sich von einer medizinischen Fachperson beraten. Beim Arzt oder Apotheker erhalten Sie neben den online Auskünften weitere, für Sie speziell relevante Auskünfte. Die meisten Geräte sind sehr akkurat, aber Sie sollten sicherstellen, dass Ihr Gerät von der British Hypertension Society klinisch validiert wurde. Wählen Sie ein benutzerfreundliches Gerät mit gut ablesbarem Display aus.

Wer verkauft Blutdruck-Selbstmessgeräte?

OMRON, einer der weltweit führenden Hersteller von medizintechnischen Produkten, bietet eine breite Palette an Blutdruckmessgeräten, die für den Heimgebrauch klinisch validiert sind, mit einer benutzerfreundlichen Bedienung überzeugen und ein gut ablesbares Display aufweisen.

Quellenangaben:

American Heart Association (2017). Monitoring your blood pressure at home. Retrieved from www.heart.org/en/health-topics/high-blood-pressure/understanding-blood-pressure-readings/monitoring-your-blood-pressure-at-home